Designhotel Hamburg – Gastwerk Hotel im historischen Gaswerk

Meine liebe Frau Choanna, mein Sohn Vincent und ich sind regelrecht verliebt in die Stadt Hamburg. Wir haben bereits unzählige Besuche hier absolviert und sind immer wieder begeistert. Die Menschen, die Musicals, die Architektur – es gibt stets Neues für uns zu entdecken. Bei unserem Aufenthalt im Designhotel Gastwerk im März diesen Jahres, haben wir einen weiteren Lieblingsplatz für uns gefunden. Aber ich möchte hier die Geschichte der Reihe nach erzählen…

Das Designhotel Gastwerk befindet sich im Hamburger Stadtteil Bahrenfeld im Kohlelager eines ehemaligen Gaswerks. Es ist wirklich ein einzigartiges Beispiel für die gelungene Transformation eines historischen Industriedenkmals in ein modernes Designhotel. Mit seiner beeindruckenden Architektur, die damalige Industrieromantik mit zeitgenössischem Design verbindet, bietet es ein unvergleichliches Hotel-Erlebnis. Und wer könnte das besser beurteilen als ein echter Ruhrgebietskenner wie ich? Zwischen vielen ehemaligen Zechen und Gemäuern aufgewachsen, lebe ich noch heute mittendrin, im tiefen Westen.

Das Designhotel Gastwerk verfügt über 141 individuell gestaltete Lofts und Suiten und setzt neue Maßstäbe in Sachen Komfort und Stil. Die liebevolle und außergewöhnliche Innenausstattung des Gastwerks steht der besonderen Architektur in nichts nach. Hier treffen Designklassiker auf Vorhänge aus Filzbahnen, Rattan auf Lampen aus Stahl, und Holz wechselt mit Teppichboden in warmen Erdtönen. Antike Fundstücke sind akzentuiert eingesetzt und verleihen dem Ambiente eine besondere Note. Dazu fallen die deckenhohen Fenster, die für eine helle und einladende Atmosphäre sorgen, sofort ins Auge.

Eröffnet wurde das Haus in seiner jetzigen Form im Jahr 2000. Das Gastwerk gehört zur Marke Designhotels, einem Verbund von Hotels auf der ganzen Welt, deren Anspruch ein fortschrittliches Design und eine moderne Ästhetik ist, um den Gästen neben dem üblichen Komfort und der reinen Funktionalität ein anregendes Ambiente und eine besondere Atmosphäre zu bieten.

Interessanter Hintergrund: Der Betreiber des Hotels ist Kai Hollmann. Er wurde 2003 als Hotelier des Jahres und 2008 als Unternehmer des Jahres ausgezeichnet.Bereits beim Betreten des Gastwerks spüren wir die außergewöhnliche Architektur und gelebte Geschichte. Es fühlt sich so an, als ob man ins Freie tritt. Ein beeindruckender Raum von 600 Quadratmetern und fünf Stockwerken empfängt uns drei. Wo einst 5.000 Tonnen Kohle gelagert wurden, führen nun Brücken frei durch den ehemaligen Industriebau und verbinden verschiedene Ebenen und Gebäudeteile. Tageslicht durchflutet die gesamte Halle und verleiht dem Bauwerk Transparenz und Eleganz. Im hinteren Bereich findet man eine nostalgische Empore mit einem Billardtisch, unten eingebettet ist die Rezeption mit zwei wirklich freundlichen Mitarbeiterinnen, die sich Zeit für uns bei der Ankunft nehmen.

Das Hotel Gastwerk liegt sehr günstig und zentral. Man benötigt nur gut 20 Minuten, um die Hamburger Innenstadt zu erreichen. Ein weiterer riesiger Pluspunkt ist die Parkplatzsituation direkt vor dem Hotel und in der Umgebung. Hier haben wir ohne lästige Parkplatzsuche immer einen Platz für unser Auto gefunden. Ein wirklicher Mehrwert gerade in dieser Großstadt Hamburg.

Unser Loft-XL: Ein Rückzugsort der Extraklasse

Hereinspaziert in die Welt unseres “LOFT-XL” Zimmers, eine Oase der Großzügigkeit und des Designs, die eine Atmosphäre wie keine andere bietet. Unser Loft mit der Nummer 220 empfängt uns mit offenen Armen, seine weitläufige Wohnfläche und das einladende Design sprechen Bände von Komfort und Stil. Hier, inmitten warmer Farbtöne und sorgfältig ausgewählter Akzente, finden wir sofort einen Ort der Ruhe und Entspannung, einen Raum, der uns atmen und das Leben genießen lässt. Unser Loft, gekrönt von einem gemütlichen Doppelbett, das uns in den Schlaf wiegt, und einem zusätzlichen Bett für unseren Vincent – kostenfrei bis zu seinem 12. Lebensjahr – verspricht süße Träume und erholsame Nächte. Mein kleiner Schatz ist total happy, als er in sein eigenes Bett versinken kann.

Jedes “LOFT-XL” Zimmer im Hotel Gastwerk ist ein Meisterwerk für sich, fernab der Massenproduktion, ein wahres Zeugnis beeindruckender Handwerkskunst. Die harmonische Verbindung von modernem Mobiliar, edlen Materialien und liebevollen Details verleiht diesem Raum seinen unverwechselbaren Charakter. Ein begehbarer Kleiderschrank bewahrt die Ordnung und schenkt uns Freiraum, während eine gemütliche Sitzecke, ein Ledersessel und kunstvoll gestaltete Lampen ein Gefühl von Heimat erschaffen.

Das Badezimmer, ein Refugium der Entspannung, bietet sowohl eine Dusche für Choanna als auch eine Badewanne für mich – perfekt für Momente der Ruhe im warmen Nass. Unsere Begeisterung kennt keine Grenzen, als wir entdecken, dass das Hotel Gastwerk die exquisiten “Rituals”-Produkte bereithält, Lieblinge unseres eigenen Zuhauses in Marl, in einer Vielfalt an Düften und Varianten. Ein wahr gewordener Traum!

Ein besonderes Juwel, das ich so noch in keinem anderen Hotel der Welt entdeckt habe, ist der innen liegende Balkon unseres Zimmers. Dieser private Rückzugsort schenkt uns frische Luft und Ausblick, ohne dass wir unser Zimmer verlassen müssen. Geschützt vor den Elementen, bietet es uns zu jeder Jahreszeit einen Ort der Stille und des Genusses. Das Fenster, auf das wir auf dem Balkon schauen, fast so majestätisch wie das einer Kirche, vollendet dieses außergewöhnliche Erlebnis. Wahrlich großartig.

Erfrischt von einer Nacht voller Ruhe und Entspannung, fanden wir uns, angetrieben von appetitlicher Vorfreude, gegen 9 Uhr im eleganten Restaurant „Mangold“ ein, um uns dem kulinarischen Reigen des Frühstücks hinzugeben. Das Restaurant, bekannt für seine abendlichen Cocktailkreationen, verwandelte sich am Morgen in ein Paradies für Frühstücksliebhaber. Eine Symphonie aus Geschmack und Frische erwartete uns: von knackigem Obst über cremigen Joghurt und knuspriges Müsli bis hin zu einer Auswahl an feinen Aufschnitten, aromatischem Käse, zartem Rührei, delikater Wurst und saftigem Lachs, abgerundet durch buttrige Croissants – ein wahrer Genuss für alle Sinne.

Später am Abend genoss ich noch eine gesellige Runde Billard mit Vincent und meiner Frau – eine der vielen kostenfreien Annehmlichkeiten des Gastwerk Hotels. Trotz meines Eifers musste ich mich am Ende geschlagen geben, denn Vinci erwies sich als wahrer Meister des Spiels.😉

Update Oktober 2024: Ein Abend in der Mangold-Bar: Cocktailkunst und Familienfreude

Dieses Mal entdeckten wir eine neue Facette des Hauses: die Bar Mangold.

Die Bar Mangold empfing uns mit einem stimmungsvollen Spiel aus gedämpftem Licht und warmen, erdigen Tönen – ein Ambiente, das gleichzeitig stilvoll und behaglich wirkte. Die charmante Barchefin, eine wahre Virtuosin an der Shaker-Front, begrüßte uns drei mit herzlicher Freundlichkeit und führte uns mit spürbarer Leidenschaft durch eine facettenreiche Cocktailkarte, die von zeitlosen Klassikern bis hin zu kreativen Eigenkreationen reichte. Ergänzt wurde das Angebot durch eine beeindruckende Auswahl erlesener Weine und weiterer köstlicher Getränke – Genussvielfalt par excellence.

Ich ließ mich von einem Piña Colada verführen – nicht nur ein Genuss für den Gaumen, sondern auch ein Fest fürs Auge: stilvoll serviert in einem Ananas-Cocktailbecher, der sofort alle Blicke auf sich zog. Unser Sohn Vinci entschied sich für einen KiBa – die perfekte Liaison aus Kirsch- und Bananensaft –, den er sichtlich genoss. Meine Frau wählte einen Erdbeercocktail, der mit seiner fruchtigen Frische und dem ausgewogenen Spiel aus Süße und Säure begeisterte.

Die Bar bietet auch eine Auswahl an Barfood, darunter Chicken Waffles, Steak Frites, Caesar Salad und eine Platte mit Kalamata-Oliven, Trüffelsalami, Jamón Pata Negra und Sauerteigbaguette – perfekt, um den Abend kulinarisch abzurunden. Für den kleinen Hunger eben.

Unser Abend in der Bar Mangold war ein Erlebnis für alle Sinne – von der geschmacklichen Vielfalt der Cocktails über die stilvolle Präsentation bis hin zur warmen Atmosphäre. Es war ein Abend, der uns als Familie noch lange in Erinnerung bleiben wird. Und wir sind schon gespannt, was wir bei unserem nächsten Besuch im Gastwerk noch so entdecken werden 🙂

Mein Fazit:

Ein unvergesslicher Aufenthalt im Gastwerk Hotel Hamburg

Zusammen mit meiner lieben Frau Choanna und unserem achtjährigen Sohn Vincent haben wir zwei zauberhafte Nächte im Gastwerk Hotel in Hamburg verbracht, die für uns unvergesslich bleiben werden. Die historische Industriearchitektur des einstigen Gaswerks verzauberte uns mit ihrem einzigartigen Charme. Die von Licht durchflutete Backsteinhalle und die geschmackvolle Inneneinrichtung hinterließen einen bleibenden Eindruck. Unser „LOFT-XL“-Zimmer beeindruckte mit seiner großzügigen Fläche und dem individuellen Design, das uns in jedem Moment zum Verweilen einlud. Ein besonderes „Juwel“ war der innen liegende Balkon, der uns erlaubte, die Aussicht zu genießen, geschützt vor den Launen des Wetters. Das Frühstück im Restaurant Mangold war ein Fest der Vielfalt und Gaumenfreuden. Besonders hervorzuheben ist die herzliche Gastfreundschaft des gesamten Hotelteams, die ihre Freude und Leidenschaft für ihre Arbeit spürbar machten und uns das Gefühl gaben, von Beginn an willkommen und wohl behütet zu sein. Die zentrale Lage des Hotels erwies sich für uns als idealer Ausgangspunkt, um Hamburg zu erkunden. Nicht zuletzt ist die Möglichkeit, dass Kinder bis zu 12 Jahren kostenfrei im Zimmer der Eltern übernachten können, ein weiterer Beweis für die durchdachte Gastlichkeit des Hauses – ein kurzer Anruf bei der Buchung genügt, um die Verfügbarkeit zu prüfen.

Rückblickend war jeder Moment in dem Gastwerk Hotel ein strahlender Höhepunkt unserer Reise. Diese außergewöhnliche Zeit wird uns dauerhaft in lebhafter Erinnerung bleiben, und voller Vorfreude blicken wir bereits dem nächsten Besuch entgegen.

Gastwerk Update 2026 – Wie mich eine kleine Entdeckung überrascht hat

Vom Espresso zur Haut – Wie ich im Hotel Gastwerk Nachhaltigkeit auf eine ganz besondere Art und Weise gespürt habe

Es war einer dieser Momente, die man eigentlich schon kennt – und die sich trotzdem anders anfühlen.

Ich habe im Frühjahr wieder mit meiner Familie im Gastwerk Hotel Hamburg eingecheckt. Ein Ort, den ich inzwischen fast wie ein zweites Zuhause kenne. Die Atmosphäre, die bekannten, freundlichen Gesichter (viele Grüße an die tolle Tina Schulz), das Design, dieses besondere Gefühl von Ruhe mitten in der Stadt – alles vertraut.

Und doch war da dieses Mal etwas neu.

Etwas Kleines. Unscheinbares.

Und genau das hat mich überrascht.

Der Moment, in dem ich sie entdeckt habe.

Ich stand unten an der Rezeption, habe mich gefreut, unsere Zimmerkarte in der Hand zu halten.
Und wie eigentlich jedes Mal bin ich danach noch kurz durch den kleinen Gastshop geschlendert.

So ein bisschen ist das inzwischen schon ein Ritual geworden.

Diese vielen kleinen, besonderen Dinge – liebevoll ausgesucht, irgendwie genau passend zum Gastwerk. Und ganz ehrlich: Am liebsten würde ich jedes Mal einfach alles einpacken.

Und genau in diesem Moment ist sie mir aufgefallen.

Eine kleine, rote Verpackung.

„Kaffee Seife“.

Mein erster Gedanke: Okay, kreativ.
Mein zweiter: Moment… Kaffee? Wirklich?

Ich habe sie in die Hand genommen, gelesen – und plötzlich wurde aus einer kleinen Hotelseife eine Geschichte.

Vom Kaffee am Morgen zur Seife in der Hand

Am Morgen hatte ich noch meinen Espresso im Hotel getrunken. Ganz normal. Wie immer.

Was ich in dem Moment nicht auf dem Schirm hatte:
Der Kaffeesatz landet hier nicht einfach im Müll.

Er wird gesammelt. Weitergegeben. Und zu genau dieser Seife verarbeitet, die ich jetzt in der Hand halte.

Das hat mich ehrlich gesagt kurz innehalten lassen.

Weil es plötzlich greifbar wurde.

Dieser Espresso von heute Morgen – Teil eines Kreislaufs.

Was ich da eigentlich in der Hand halte

Je mehr ich gelesen habe, desto spannender wurde es:

  • Der Kaffeesatz wird von einem Hamburger Startup (www.coffeecycle-haburg.com) weiterverarbeitet
  • Die feinen Partikel sorgen für ein natürliches Peeling
  • Öle wie Oliven- und Kokosöl pflegen die Haut
  • Und das Ganze entsteht aus etwas, das sonst einfach weggeworfen wird

Und genau in diesem Moment wurde aus einer Idee ein Erlebnis.

Man spürt die feinen Partikel.
Man riecht den frischen Duft.
Und man weiß plötzlich: Das hier hatte vorher schon ein Leben.

Die kleinen Details – und die Auswahl

Was ich auch erst vor Ort wirklich realisiert habe:

Es gibt nicht nur diese eine Kaffees Seife.

Sondern tatsächlich mehrere Varianten – und jede hat so ihren eigenen Charakter.

Neben meiner „Meeresbrise“, die ich im Zimmer hatte, gibt es zum Beispiel auch:

  • Honigduft – etwas wärmer, fast schon gemütlich
  • Orangenduft – frischer, leicht belebend
  • Pfirsichduft – eher weich und angenehm süß
  • Vanille-Muskat – ein bisschen intensiver, fast schon Richtung Spa-Vibe

Alle basieren auf dem gleichen Prinzip: Kaffeesatz als natürliches Peeling, kombiniert mit verschiedenen Duftnoten. 

Und genau das fand ich irgendwie schön –
du hast nicht das Gefühl, ein Standardprodukt zu nutzen, sondern kannst dir wirklich „deine“ Variante aussuchen.

Warum mich das mehr beschäftigt hat, als ich dachte

Ich habe schon viel über Nachhaltigkeit gelesen. Gehört. Diskutiert.

Aber ganz ehrlich?

Oft bleibt es abstrakt.

Hier im Gastwerk war es anders.

Weil ich es selbst erlebt habe.
Weil ich es in der Hand hatte.
Weil es Teil meines Aufenthalts war.

Nicht als große Botschaft.
Sondern ganz leise.

Zwei Baristas und eine Idee

Was mich besonders fasziniert hat: Hinter dieser Seife steckt keine riesige Industrie.

Sondern eine einfache Idee:

Zwei Baristas, die sich gefragt haben, warum so viel Kaffeesatz einfach weggeworfen wird.

Und daraus ist etwas entstanden, das jetzt sogar in Hotels wie dem Gastwerk eingesetzt wird.

Das ist genau die Art von Innovation, die ich spannend finde.

Nicht laut.
Nicht kompliziert.
Sondern sinnvoll.

Mein Fazit:

Manchmal sind es nicht die großen Dinge, die einen zum Nachdenken bringen.

Sondern die kleinen.

Diese Kaffee Seife war für mich genau so ein Moment.

Ein stiller Reminder, dass Nachhaltigkeit nicht kompliziert sein muss.
Sondern einfach Teil unseres Alltags werden kann.

Vielleicht sogar genau da, wo wir es am wenigsten erwarten:

Im Gastshop des Gastwerks in Hamburg. Wow.

Tina Schulz (General Managerin) zeigt stolz ihre „Kaffee Seife ohne Kompromisse“

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